Totoro-Piñata: Zu schön zum Hauen!

Lang, lang ists her! Hier bin ich wieder, ich habe die Bachelorarbeit einigermaßen unversehrt überstanden und nun eine Horde neuer Ideen im Schlepptau! Für den Anfang: Eine süße Totoro-Piñata, mein Lieblingswaldgeist von nebenan.Die Idee für dieses Projekt habe ich übrigens von Dekotopia, habe das Ganze jedoch etwas abgewandelt und mich nur zu Beginn an dieser Anleitung orientiert. Da ich schon den Gedanken so süß fand, habe ich mich entschieden Totoro nicht zu befüllen, damit niemals jemand auf die Idee kommt ihn zu zertrümmern.

Ihr braucht für die Totoro-Piñata:

  • Einen Ballon
  • Eine alte Zeitung
  • Tapetenkleister samt Schüssel dafür, sowie Wasser und Pinsel
  • Einen Blumentopf oder Ähnliches
  • Frischhaltefolie
  • Krepppapier in Grau und Weiß
  • Kleber und Schere
  • Dickes Tonpapier in Schwarz, Weiß und Grau
  • Edding oder schwarzen Filzstift
  • Doppelseitiges Klebeband/Tesa
  • Viel Geduld!

WIe lange dauert das denn?

Ziemlich lange. Die Trockenzeiten für das Pappmaché betragen ungefähr 2 bis 3 Tage. Für den Rest benötigt ihr noch etwa einen Tag.

Los gehts!

Alle Bilder zu dieser Anleitung findet ihr übrigens in der Galerie unterhalb des Texts.

PappMaché!

Zunächst müsst ihr einen Ballon aufblasen. Platziert die Frischhaltefolie in einen für den Ballon passenden Blumentopf oder eine Schüssel, damit euch dieser bei der Arbeit nicht davonkullert.  Rührt euch dann den Kleister an und zerreißt das arme Printmedium von gestern in kleine Schnipsel. Der Rest besteht hauptsächlich aus dreckigen Fingern und jede Menge Gepappe. ungefähr drei Schichten sollten nach dem Trocknen stabil genug sein. Alles muss von Zeitung bedeckt sein, auch der Knoten des Ballons, sowie die Unterseite.

Wenn ihr wollt könnt ihr auch die Arme und Ohren aus Pappmaché formen. Ich habe mich jedoch für die einfachere Variante entschieden: Meine Ohren bestehen einfach aus sehr dickem Karton und die Arme sind lediglich eine dünne Zeitungsrolle, welche ich mit doppelseitigem Klebeband fixiert habe. Damit Totoro stehen kann müsst ihr ihm einen Ring aus dicken Karton unter den Hintern kleben, am einfachsten geht das mit Tesa.

Das Pappmaché muss, wie bereits angedeutet, laaaaange trocknen. Vergesst nicht den Ballon auch mal zu drehen, damit der Teil, der sich im Topf bzw. in der Schüssel befindet auch fest wird.

Es werde Piñata!

Nun beginnt der mühselige Teil dieses Projekts. Ich habe mit dem weißen Teil des Bauchs angefangen. Es wird immer von unten nach oben gearbeitet. (Außer bei den Ohren!) Nehmt die Rolle Krepppapier und schneidet euch einen etwa drei bis vier Zentimeter breiten Ring ab. Rollt diesen aus. Ihr solltet jetzt einen sehr langen breiten Krepppapierstreifen haben. Nehmt euch nun eine kleine Schere und schneidet diesen Streifen alle halbe Zentimeter auf einer Seite ein. Lasst jedoch noch genug Platz um den Kleber darauf verteilen zu können.

Wenn ihr das habt, könnt ihr euch den Bauch ungefähr mit einem Edding vorzeichnen und dann loslegen. Messt einfach mit dem Papierstreifen immer die ungefähre Länge, die ihr braucht, schneidet diese vom Streifen ab und befestigt diese am Körper und auch unten am Standbein. Es folgen dann, wie kaum zu übersehen, sehr viele Schichten. Wie weit sich diese überlappen sollten, seht ihr auf den Bildern. An sich kann ich euch hierfür nur wenig Anleitung geben. Nach einem vielleicht etwas holprigen Start kommt man schnell rein und merkt dann selbst, wie lang die Streifen höchstens sein dürfen, um die Rundungen gut zu bekleben.

Wenn ihr den Bauch zu eurer Zufriedenheit geklebt habt, geht es mit dem Rest des Fells in Grau weiter. Am Rand zum Bauch solltet ihr beim Kleben besonders aufpassen. Auch bei den Ärmchen könnte es hin und wieder knifflig werden, aber mit Geduld und Improvisation geht auch dies. Ich habe die Arme sehr lange frei gelassen und dann mit einzelnen kleinen Schnipseln beklebt. Wie ihr das am Ende am leichtesten findet, könnt ihr ja herausfinden, wenn ihr die Totoro-Piñata selbst bastelt.

An den Ohren müsst ihr genau anders herum arbeiten. Von oben nach unten, die Einschnitte jeweils nach oben.

Man ergänze den fehlenden Charme!

Es folgt der beste und letzte Part. Das Gesicht!Totoro-Piñata

Die Totoro-Piñata braucht zwei Augen, eine Nase, einen schön grinsenden Mund, sechs Schnurrhaare sowie sieben Fellzeichnungen. Alle bestehen aus Karton. Ich habe meine etwas comichaft gestaltet, indem ich die Augen und den Mund nochmals mit schwarzen Edding umrahmt habe.

 

Fertig!

Totoro-Piñata

 

 

How-to in 12 Bildern:

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Ihr wollt mehr von Totoro? Hier findet ihr eine Nähanleitung für ein Kuscheltier!

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