Pokémon: Hubelupf als Blumentopf!

Es ist kalt und grau draußen. Langsam wird es zwar wärmer, aber der Frühling ist noch lange nicht in Sicht. Ein wenig Grün im Zimmer kann gegen eine drohende Winterdepression helfen. So ein normaler Blumentopf ist jedoch ziemlich langweilig. Macht euch doch einfach euer eigenes Hubelupf! Nichts ist süßer als ein eigenes kleines Pflanzenpokémon!

Es strahlt euch an, wenn ihr das Zimmer betretet, und ihr strahlt zurück. Die knuddelige Entwicklung von Hoppspross und Vorentwicklung von Papungha bereichert die Wohnung eines jeden Poké-Fans massiv. Ein wenig Geduld müsst ihr allerdings mitbringen, legt doch einfach mal los!

 

Was ihr für den Hubelupf-Blumentopf braucht:

  • Ein rundes Glaswindlicht in Form von Hubelupfs Körper, oder ähnliches
  • Lufttrocknende Modelliermasse; ca. ein halbes Kilo, je nach Größe eures Windlichts/Glases/Topfs
  • Unterlagen: Zeitungen und/oder Backpapier
  • Wasser
  • Acrylfarbe in Grün, Orange, Weiß und Rot
  • Klarlack
  • feines Schleifpapier
  • Pinsel
  • Bleistift

Zeitlicher Rahmen:

Um den Körper des Pokémons zu Modellieren braucht ihr in etwa drei Stunden Zeit. Viel Geduld zahlt sich später aus, da ihr, wenn ihr gründlicher arbeitet, weniger wegschleifen müsst. Die Masse sollte dann mindestens 24 Stunden gut durchtrocknen. Danach benötigt ihr für das Malen und anschließende mögliche Lackieren bestimmt nochmal mindestens zwei Stunden.

So legt ihr los:

Vorbereitung!

Schnappt euch ein Glas Wasser, die Tageszeitung von gestern und ein Blatt Backpapier. Legt euren Arbeitsplatz mit der Zeitung aus oben drauf das Backpapier. An diesem kann euer Werk nicht festkleben und bekommt keine Farbe ab, wie z.B. von der Zeitung. Zudem solltet ihr euch eine Vorlage von Hubelupf suchen, z.B. auf www.pokewiki.de. Nach dieses solltet ihr dann arbeiten.

Modellieren!

Zuerst umschließt ihr das Windlicht oder was auch immer ihr als Grundlage nehmt mit der Modelliermasse. Macht die Wände jedoch nicht allzu dick, ein halber bis ein Zentimeter reichen vollkommen, zudem trocknet euer Werk dann schneller durch. Versucht möglichst gleichmäßig schon von Beginn an zu arbeiten.

Hubelupf Blumentopf modellieren
Während ihr euer Glas ummantelt solltet ihr nicht zu sehr auf das Äußere achten, ihr werdet sowieso wieder aus Versehen Kerben hineindrücken.

Tunkt nun eure Finger in das Wasserglas und macht damit die Oberfläche des Topfs glatt. Das mag sich nun noch nicht besonders zeitaufwändig anhören, ist es aber. Und je genauer und gründlicher ihr alles verstreicht, desto weniger müsst ihr schleifen und desto schöner wird der Topf. Lasst die restliche Modelliermasse währenddessen gut verpackt, damit diese nicht austrocknet.

Nach dem Glätten mit Wasser sind auch die meisten Kerben verschwunden. Nun solltet ihr euer Stück nur noch mit Samthandschuhen anfassen.

Wenn ihr einigermaßen zufrieden mit dem Körper seid, könnt ihr die Ohren formen. Ihr nehmt euch hierfür einfach einen großen Brocken der Masse und drückt diesen erstmal platt. Bringt die Ohren dann in Form, achtet darauf, dass sie rund einen Zentimeter oder bisschen mehr dick sind und befestigt sie dann seitlich nahe der Öffnung. Streicht dann mit Wasser wieder alles glatt. Um den Ohren ein wenig Schwung zu geben könnt ihr während des Trocknens z.B. Wäscheklammern unterschieben, damit sie geschwungen bleiben.

Hubelupf modellieren
Setzt euer Hubelupf nun auf seine Füße und verbindet diese gut mit dem Körper.

 

Danach fehlen nur noch Arme, Füße und der Bommel. Arbeitet hierfür einfach nach Vorlage, achtet aber darauf, dass der Blumentopf nach Befestigung der Füße nicht wackelt. Ich habe das so geregelt, dass der Bommel hinten nochmal als Stütze dient.

Hubelupf Blumentopf
Der Bommel dient als Ausgleich zu den Füßen als Stütze. So kann eurem Hubelupf nichts passieren.

Trocknen!

Wenn alles schön glatt ist und die Gliedmaßen fest mit dem Körper verbunden sind kann euer Hubelupf zum Trocknen. Entweder lasst ihr es einfach an Ort und Stelle stehen oder aber ihr stellt es nahe einer Heizung. Achtung: Wenn diese zu heiß ist kann es zu Rissen in der Masse kommen! Nach einigen Stunden solltet ihr euer Stück auch mal auf den Kopf stellen damit die Unterseite trocknen kann. Weiterarbeiten könnt ihr nach etwa 24 Stunden oder wenn sich der Topf nicht mehr nass anfühlt und auch nicht mehr verformen lässt.

Schleifen!

Haltet schon mal den Staubsauger bereit. Das Schleifen macht einen Haufen Dreck beziehungsweise Staub.

Nun gehts ans Schleifen. Mit einem sehr feinen Schleifpapier könnt ihr nun übersehene oder beim Trocknen entstandende Unebenheiten beseitigen. Schleift jedoch nicht zu viel, schließlich sind die Wände nicht allzu dick. Staubt das Hubelupf danach gut mit einem trockenen Pinsel ab!

Malen!

Schön eine Armlänge Abstand zu den Augen und Mund. Ich habe unglaublich zittrige Hände und habe mich deswegen mit dem großen Pinsel fern gehalten.

Malt euch nun das Gesicht von Hubelupf vorab mit einem Bleistift auf. Mischt euch dann ein sattes Hellgrün und bepinselt den gesamten Körper in diesem Ton. Vergesst nicht die Unterseite der Ohren und Ärmchen. Lasst beim Gesicht etwas Platz, außer ihr habt extrem ruhige Hände und Können um nicht in die Augen bzw. den Mund zu Malen.

Wenn ihr zufrieden seid, schnappt ihr euch einen feineren Pinsel und malt die Augen in Orange und den Mund in Rot/Rosa auf. Verpasst den Augen noch Lichtpunkte in Weiß. Schließt nun noch die letzten weißen Flecken des Körpers mit grün.

So sieht mein Hubelupf vor dem Lackieren aus.

Falls eure Farbe sehr fleckig ist solltet ihr über einen zweiten Malgang nachdenken. Besonders beim Gesicht kommt eine zweite Schicht Farbe besser an.

Wenn ihr soweit seid muss euer Werk wieder eine Weile trocknen.

Lackieren!

Dies ist ein optionaler Schritt. Ein Blumentopf sollte Wasser und Dreck standhalten können. Ein Klarlack in glänzend oder matt ist daher angebracht. Einfach auftragen und wieder einmal mit viel Geduld trocknen lassen.

Nun nur noch eine passende Pflanze finden, was um diese Jahreszeit schwer ist, aber Kompromisse müssen sein, eintopfen und…

Fertig!

Sind sie nicht süß? Auch ein Myrapla kann man auf diese Art gestalten!

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